Rosa Luxemburg: Massenstreik für Demokratie
Beschreibung
Können wir von Rosa Luxemburg lernen, wie wir heute die Demokratie verteidigen?
Vortrag und Gespräch mit Claudia von Gélieu
Autorin von "Rosa Luxemburgin Berlin. Ein biografischer Stadtführer
Die bürgerliche Demokratie, die sich auf den politischen und parlamentarischen Bereich beschränkte und nicht auf Ökonomie und Soziales ausgedehnt wurde, hielt Rosa Luxemburg für unzureichend. Wahre Demokratie setzte für Luxemburg Selbsterkenntnis und Selbstermächtigung von Menschen voraus. „Lernen aus Irrtümern“ lautet ihre Devise. Analysen, Aufklärung und Bildung waren wichtig, aber fertige politische Rezepte und dogmatische Führung lehnte sie ab. Massenstreiks betrachtete sie als Möglichkeit, politische Erfahrungen zu sammeln, gesellschaftliche Rückschritte zu verhindern und Verbesserungen voranzutreiben.
Ort: Rangfoyer im Deutschen Theater, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin
Eintritt frei
Kontext vor der Aufführung "Rosa L." um 20 Uhr
https://www.deutschestheater.de/programm/produktionen/rosa-l