An wen wollen wir erinnern?
Veranstaltung
- Titel:
- An wen wollen wir erinnern?
- Wann:
- Do, 5. März 2026, 17:00 h - 20:30 h
Beschreibung
Workshop und Ausstellungsführung
Widerständige Frauen gegen den Nationalsozialismus in Lichtenberg und umkämpfte Erinnerung im öffentlichen Raum
Es waren nicht viele Menschen, die sich gegen das NS-Regime stellten oder Verfolgte unterstützten. Dennoch gab es einen ungebrochenen Widerstand in Berlin und auch in Lichtenberg. Etwa ein Drittel der Widerständigen waren Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen. Ihre Aktivitäten waren breit und vielfältig. Ihre Geschichten sind jedoch oft wenig bekannt und an viele der Frauen wird öffentlich bislang nicht erinnert.
In diesem Workshop werden wir uns auf eine interaktive Spurensuche begeben und mehr über antifaschistische Widerstandskämpferinnen aus Lichtenberg und Hohenschönhausen erfahren. Außerdem werden wir uns damit beschäftigen, was die antisemitischen Bezüge mancher Lichtenberger Straßennamen sind und miteinander ins Gespräch kommen: An wen wollen wir erinnern? Wer soll öffentlich geehrt werden? Wie soll dies geschehen? Und was können wir aus dem Widerstand von damals für heute lernen?
Donnerstag, 5.3.2026
17:00 – 17:30 Führung in der Ausstellung „Umbenennen?! Berlins Straßennamen und ihre Geschichte.“ mit Dirk Moldt (Museum Lichtenberg)
17:30 – 20:30 Workshop mit Trille Schünke-Bettinger (Antifaschistinnen aus Anstand / Netzwerk Frauentouren)
Anmeldung unter
Ort: Museum Lichtenberg, Türrschmidtstr. 24, 10317 Berlin
Barrierefrei erreichbar vom Hof aus. Bitte bei der Aufsicht melden.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 begrenzt.
Eine Veranstaltung des Runden Tisches für Politische Bildung Lichtenberg in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg im Rahmen der Lichtenberger Frauenwoche.
Kontakt Information
- Name:
- Trille Schünke